Schädliche Haltungen und Gestiken

Eine unterwürfige Körperhaltung lässt Sie angreifbar erscheinen. Die offene, aufrechte Körperhaltung gibt Ihnen souveräne Wirkung.  Natürlich gibt es noch ein weiteres Extrem, nämlich Haltungen und Gestik, die eine konfrontative Wirkung ausüben. Diese sollten Sie vermeiden, damit eine Provokation nicht weiter eskaliert.

Für den Fall, dass es in einer Diskussion einmal konfrontativer wird und Sie direkt angegriffen werden, rate ich Ihnen, die aufrechte Haltung leicht zu verändern. In diesem Fall erscheinen Sie möglicherweise aggressiv, wenn Sie sich nach vorn neigen und dem Provokateur entgegenstellen. Das sollten Sie vermeiden.

Bei Konfrontationen und direkten Angriffen ist es ratsam, die aufrechte, bzw. leicht geneigte Haltung zu verlassen. Im Sitzen nehmen Sie sich nach dem Angriff bewusst zurück. Sie lehnen sich etwas mehr nach hinten an die Lehne Ihres Sitzes und signalisieren dadurch: »Ich nehme mich jetzt etwas zurück. Ich brauche gerade Abstand.« Versuchen Sie dann mit ruhiger Stimme den Vorwurf zu hinterfragen und nach Möglichkeit auf die Sachebene zu führen. Die genauen Techniken dafür werden Sie noch kennenlernen.

Bestimmte Gesten wirken ebenfalls ungünstig auf Ihre Gesprächspartner. Beobachten Sie sich selbst und versuchen Sie nach Möglichkeit diese Gesten zu vermeiden. Provokationen und Aggressionen sind kein Ausdruck Ihrer Souveränität.

Vermeiden Sie Aggressionsgesten.

Eine geballte Faust wirkt aggressiv - Foto: Uta Herbert / pixelio.de

Diese Gesten wirken provokativ, trotzig oder aggressiv:

  • Geballte Fäuste
  • Hände in die Hüften gestützt
  • Auf Gesprächspartner gerichtete ausgestreckter Zeigefinger
  • »Spitze Waffen« wie Kugelschreiber, die Sie auf Ihre Gesprächspartner richten
  • Natürlich alle Beleidigungsgesten (Sie wissen schon, welchen Finger ich meine…)

 

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