Unsere Gefühle

Wenn Sie angegriffen werden, kommen bestimmte Gefühle auf. Vielleicht kennen Sie das. Wenn Sie jemand angreift, empfinden Sie wahrscheinlich etwas aus diesem Spektrum:

  • Ärger
  • Wut
  • Hass
  • Zorn
  • Groll
  • Neid

Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Besonders hartnäckig halten sich diese Gefühle dann, wenn wir sie als berechtigt empfinden. Berechtigt heißt in diesem Fall, dass sie zu unserem gesellschaftlich anerkannten Wertesystem passen, was bedeutet, dass Ihnen besonders viele Menschen zustimmen werden, wenn Sie von Ihren Empfindungen erzählen. Dabei entsteht die Illusion, dass der Ärger besser ist, weil er berechtigt ist. Die negativen Gefühle sind allerdings genauso schädlich wie die unberechtigten.

Negative Gefühle schaden Ihrem vegetativen Nervensystem. Die negativen Gedanken beeinflussen unmittelbar Ihr Immunsystem. Langfristig schaden Sie Ihrem eigenen System, so können negative Gefühle langfristig sogar Krankheiten auslösen.

Wenn Sie jemanden oder etwas verurteilen, nähren Sie damit Ihre negativen Gefühle. Immer, wenn Sie jemanden verurteilen, geben Sie den negativen Empfindungen damit mehr Macht. Sie verlieren Freiheit. Lernen Sie, die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind.

Sie leben nicht selbst, Sie werden gelebt. Sie geben anderen Macht über Ihr Leben und Ihre Gesundheit. Gehen Sie davon aus, dass Sie andere Menschen nicht ändern können. Daher lohnt es sich auch nicht, viel Zeit und Ärger darauf zu verschwenden, es zu versuchen.

Sie können nicht die ganze Welt ändern. Sie können nur sich selbst ändern.

Rein aus ökonomischen Gründen sollten Sie sich angewöhnen, diese Situationen loszulassen. Sie sparen immens Energie, die Sie für andere Dinge verwenden können.

Sie können Ihre innere Balance schon dadurch wieder herstellen, dass Sie dem anderen verzeihen. Akzeptieren Sie seine Handlungen und Äußerungen. Sie übernehmen damit wieder Verantwortung für Ihre eigenen Gefühle und Ihre eigene Gesundheit.

Lassen Sie los und verzeihen Sie anderen. Erlauben Sie anderen, so zu handeln, wie sie wollen und das zu glauben, was sie glauben. Sie geben sich selbst damit wieder die Macht über Ihr eigenes Empfinden zurück und lassen sich nicht mehr durch andere steuern.

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